{"id":716,"date":"2021-10-07T13:55:21","date_gmt":"2021-10-07T11:55:21","guid":{"rendered":"https:\/\/fjvd.eu\/blog\/?page_id=716"},"modified":"2021-10-07T16:40:08","modified_gmt":"2021-10-07T14:40:08","slug":"der-fjvd-richtet-sich-neu-aus2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fjvd.eu\/blog\/der-fjvd-richtet-sich-neu-aus2\/","title":{"rendered":"Der FJvD richtet sich neu aus"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr <strong>2012<\/strong> begann der damalige P\u00e4chter Andreas Bangemann damit, neue Ideen zur Vermittlung alternativer \u00f6konomischer Gedanken und zur gesellschaftlichen Entwicklungsarbeit auszuprobieren. Er lud daher einen <span style=\"color: #000000;\">K\u00fcnstler<\/span> auf das Gel\u00e4nde des FJvD ein, um <strong><a href=\"https:\/\/humane-wirtschaft.de\/2012_04\/HW_2012_04_S22-23.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kunstwerke im Wald zu installieren<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p><strong>2013<\/strong> ergab sich aus dem Kontakt von Andreas Bangemann zu Holger Kreft, dass die <strong><a href=\"https:\/\/humane-wirtschaft.de\/2015_06\/HW_2015_06_S08-17.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">Idee des Lernorts<\/span><\/a><\/strong> auf das Gel\u00e4nde kam. Wandelbegeisterte Menschen sollten die M\u00f6glichkeit bekommen, ihre pers\u00f6nliche Weiterentwicklung und ihr Engagement f\u00fcr die Gesellschaft in Kombination m\u00f6glichst ganzheitlich und weitgehend selbst zu organisieren. Das sollte mal spielerisch und absichtslos, mal k\u00fcnstlerisch-kreativ oder auch systematisch-gezielt geschehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Parallel entwickelten Jonathan Ries und Daniela Saleth eigene Ideen. Sie riefen im Jahr <strong>2014<\/strong> ein <span style=\"color: #000000;\"><b>Sommercamp<\/b><\/span> ins Leben. Schnell verbanden sich die Idee der Sommercamps und des Lernorts. Noch zwei weitere Sommercamps wurden <strong><a href=\"https:\/\/fjvd.eu\/ausgewaehlte-angebote-und-aktionen-seit-2012-2\/sommercamp-2015-13-26-juli-2015\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2015<\/a><\/strong> und <a href=\"https:\/\/fjvd.eu\/ausgewaehlte-angebote-und-aktionen-seit-2012-2\/sommercamp-2016\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>2016<\/strong><\/a> abgehalten. Es zeigte sich jedoch, dass sie wegen ihres Aufwandes nicht dauerhaft zu tragen waren.<\/p>\n<p>Seit <strong>Herbst 2016<\/strong> finden zweimal pro Jahr die <a href=\"https:\/\/www.sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de\/de\/muendener-gespraeche.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\">M\u00fcndener Gespr\u00e4che<\/span><\/span><\/b><\/a> unter der Regie der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft in Wuppertal statt.<\/p>\n<p>Seit <strong>M\u00e4rz 2020<\/strong> macht uns allen die <strong>Corona-Pandemie<\/strong> zu schaffen. Die Auflagen, mit denen die Ausbreitung verhindert wird, erschweren direkte (\u201eanaloge\u201c) Kontakte, und nat\u00fcrlich wird auch die Arbeit der Tagungsst\u00e4tte dadurch erheblich eingeschr\u00e4nkt. Selbstverst\u00e4ndlich haben wir die Pandemie auch als Chance f\u00fcr Ver\u00e4nderungen thematisiert: das <a href=\"https:\/\/humane-wirtschaft.de\/2020_02\/HW_2020_02_S08-12.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">exponentielle Wachstum<\/a> als Begreifensaufgabe, die <a href=\"https:\/\/humane-wirtschaft.de\/2020_02\/HW_2020_02_S01-01.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vielfalt der Reformideen<\/a>, die umherschwirren und die M\u00f6glichkeit, dass durch Covid-19 ein <a href=\"https:\/\/humane-wirtschaft.de\/2021_01\/HW_2021_01_S13-13.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Paradigmenwechsel<\/a> bef\u00f6rdet wird.<\/p>\n<p>Die Aktiven probierten seit fast zehn Jahren eine Reihe von Vorgehensweisen, Formaten und Methoden aus, die letztlich auf die Etablierung alternativer Wohlfahrtsmodelle ausgerichtet sind und zugleich zu Vorstellungen von einem weitgehend selbstbestimmten Lernen passen. Die Schonung unserer Naturg\u00fcter wie auch die Herstellung gerechterer Lebensverh\u00e4ltnisse und die Sicherung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie Freude am und Erf\u00fcllung durch das eigene Engagement stehen dabei im Vordergrund.<\/p>\n<p><strong>Wir richten unseren Blick ganz besonders auf die <\/strong><strong>rahmensetzenden Strukturen und deren Vorannahmen, die gemeinwohlorientierten Theorien und Konzepte sowie unsere eigenen individuellen Glaubenss\u00e4tze und Denkmuster. Wir \u00fcberlegen, welche Bedeutung sie f\u00fcr unser Geben und Nehmen haben<\/strong><strong>.<\/strong> <strong>Dadurch leisten wir mit dem FJvD einen Beitrag zur dringend notwendigen Transformation der Geld- und Finanzwirtschaft.<\/strong> Unsere bisherigen <a href=\"https:\/\/fjvd.eu\/ausgewaehlte-angebote-und-aktionen-seit-2012-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angebote und Aktionen<\/a> verdeutlichen, wie dies aussieht und k\u00fcnftig aussehen kann. Alle Betrachtungsweisen sollen sich dabei k\u00fcnftig noch mehr erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2012 begann der damalige P\u00e4chter Andreas Bangemann damit, neue Ideen zur Vermittlung alternativer \u00f6konomischer Gedanken und zur gesellschaftlichen Entwicklungsarbeit auszuprobieren. 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